We-Vibe Vector+: Von der Fiktion zur Realität
Wie ich neue Höhepunkte kennenlernen durfte
Mein erstes Mal mit dem We-Vibe Vector+
Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich davor noch nie ein Toy benutzt hatte und auch dachte, dass ich eventuell zu vanilla dafür bin. Masturbation war für mich eher ein “Bettmümpfeli”, dass schnell hinter sich gebracht wird. In den vergangenen Monaten habe ich mich etwas in spicy Romanen (ja, die Game Changer Serie – don’t judge me) verloren, in denen mit Sextoys rumexperimentiert wurde und so bin ich neugierig geworden.
Vom Zögern zur Neugier
Tage- oder wochenlang habe ich mich nicht getraut den Vector auszuprobieren, weil ich nicht wusste, was mich erwarten würde und dann an einem random Morgen direkt nach dem Aufwachen hat mich die Lust gepackt. Sonnenlicht drang durch die geschlossenen Fensterstoren in geringen Mengen in mein Schlafzimmer ein – fast wie in einem old school Film, der einen heissen Sommertag inszeniert – und so habe ich den Vector ausgepackt und zuerst in meinen Fingern ausprobiert. Ich bin die verschiedenen Vibrationsstufen durchgegangen und wusste sofort, dass ich nicht weiter als die erste Vibrationsstufe gehen werde. Alle anderen (und es gibt so viele!!!) Stufen schienen so extrem. Was wenn dies schmerzt? Was wenn es mir zu viel wird? Anyway, ich habe mich zuerst an (und in) mir selbst warmgetastet und als ich bereit war, habe ich den Vector eingeführt. Ich war überrascht, wie schnell und einfach er in mir drin war und wie passend sich alles angefühlt hat. Nach einigen Malen ein- und ausführen war ich bereit für die Vibration.
Wie sich der We-Vibe Vector+ angefühlt hat
Sobald ich den Einschaltknopf gedrückt hatte, hat mich eine überraschende, wtf, neue, fremde, füllende, aufregende, warme, angenehme Sensation eingenommen und ich habe so viel Lust und Freude verspürt. Was sich in meiner Hand wie eine bereits sehr starke Vibration angefühlt hatte, war in mir drin sehr gering und angenehm. Und so habe ich die anderen Stufen ausprobiert und kann mit Überraschung und mit Überzeugung sagen, dass die höchste Stufe ein klarer Höhepunkt für mich war. Die diversen Stufen sind dann noch etwas spannender, vor allem die Pulsfunktion, die leicht an rhytmische Stösse erinnert. Als dann meine Session mit mir beendet war, musste ich schmunzelnd feststellen, dass ich wahrscheinlich doch nicht so vanilla bin, wie ich dachte, da ich ein Verlangen nach mehr in mir trage, das ich sehr sehr gerne ausleben möchte.
Für wen eignet sich der We-Vibe Vector+?
Ich habe den We-Vibe Vector+ alleine ausprobiert und kann als Sex-Toy-Jungfrau (well, not anymore) bezeugen, dass sich das Toy sehr für Anfänger eignet. Die Bedienung ist extrem simpel und das Toy ist eine super Ergänzung zur normalen Masturbation-Experience. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass das Toy noch viel besser zu zweit (zu dritt, zu viert, whatever floats your boat) eingesetzt werden kann. Erstens, um eine Person zu öffnen und für Analsex vorzubereiten, da das Toy nicht allzu gross ist und schnell im Körper ist. Zweitens, kann man mit der Fernbedienung bestimmt sehr kreativ werden – diese habe ich nicht ausprobiert. Preislich finde ich den We-Vibe Vector+ zwar eher im höheren Segment, ich habe aber auch keine Vergleichswerte, weshalb ich nicht viel dazu sagen kann. Es ist aber bestimmt eine Investition, die sich lohnt, da man den Vector sehr einfach waschen kann, sehr unkompliziert aufladen kann und die vielen Vibrationsstufen bestimmt etwas für alle dabei haben.