"Pour le Plaisir" – Der Film über die Erfindung des Womanizers und die weibliche Lust
„Pour le Plaisir“ bringt 2026 endlich ein Thema auf die Leinwand, das zu lange nur hinter vorgehaltener Hand besprochen wurde: die weibliche Lust. Die neue französische Komödie von Reem Kherici ist frei inspiriert von der Geschichte des Erfinder-Paars hinter dem beliebten Womanizer und verbindet Beziehungsstory mit Erfindergeist. Mit den Schauspielern Alexandra Lamy und François Cluzet in den Hauptrollen dürfte der Film weit mehr sein als nur eine freche Komödie – nämlich ein popkultureller Moment rund um sexuelle Selbstbestimmung, Intimität und Innovation.
Worum geht es in Pour le Plaisir?
Die offizielle Story beginnt mit einer ebenso einfachen wie explosiven Ausgangslage: Fanny und Tom sind seit 20 Jahren verheiratet und eigentlich glücklich. Dann kommt jedoch ein Geheimnis ans Licht: Fanny hatte noch nie einen Orgasmus! Für Tom, von Beruf Ingenieur, wird das zum Ausgangspunkt einer ungewöhnlichen Mission. Er will ein Gerät entwickeln, welches das weibliche Vergnügen revolutioniert. Gemeinsam begibt sich das Paar auf eine emotionale, komische und ziemlich mutige Reise, die ihre Beziehung verändert.
Gerade das macht den Reiz des Films aus: Pour le Plaisir erzählt nicht nur von einer Erfindung, sondern von Kommunikation, Unsicherheiten, Tabus und der Frage, warum über weibliche Lust so lange nicht offen gesprochen wurde. Das verleiht dem Stoff Relevanz – weit über die lustige Handlung hinaus.
Cast und Schauspieler:innen
Die Hauptrollen übernehmen Alexandra Lamy als Fanny und François Cluzet als Tom. In den Cast-Listen werden ausserdem unter anderem Mitty Hazanavicius, Delphine Baril, Kyan Khojandi, François-Xavier Demaison, Camille Aumont Carnel und auch Reem Kherici selbst aufgeführt. Produziert wurde der Film von Vendôme Films und Baxtory, die Distribution in Frankreich läuft über Studio TF1.
Mit Alexandra Lamy und François Cluzet setzt der Film auf zwei Namen, die in Frankreich sofort Wiedererkennung schaffen. Das dürfte helfen, ein Thema ins Mainstream-Kino zu tragen, das sonst schnell in Nischenformaten landen würde. Genau darin liegt viel Potenzial: Aufklärung ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit Starpower und Zugänglichkeit. Diese Kombination wurde auch in der französischen Berichterstattung rund um das Projekt hervorgehoben.
Ist Pour le Plaisir von einer wahren Geschichte inspiriert?
Ja – aber frei interpretiert. Mehrere Quellen beschreiben Pour le Plaisir als ein Werk, das lose von der Geschichte des deutschen Paars hinter dem Womanizer inspiriert ist. Als reale Vorbilder gelten Michael Lenke und Brigitte Lenke.
Die Erfindung des Womanizers
Die Geschichte des Womanizers – eines der erfolgreichsten Sexspielzeuge für Frauen – beginnt in einem kleinen Dorf in Niederbayern. Dort beschliesst Erfinder Michael Lenke gemeinsam mit seiner Frau Brigitte, dem eingestaubten Sex-Toy-Markt frischen Wind zu verleihen. Auslöser war unter anderem eine Studie, die zeigte, dass viele Frauen nur schwer oder gar keinen Orgasmus erleben – oft, weil die klitorale Stimulation zu kurz kommt.
Das Paar tüftelte so lange, bis 2014 der erste Womanizer auf den Markt kam. Mit der patentierten Pleasure Air Technology wird die Klitoris berührungslos stimuliert – eine Innovation, die das Lustempfinden vieler Frauen nachhaltig verändert hat. Seitdem wurde die Technologie stetig weiterentwickelt: Funktionen wie Autopilot oder Smart Silence sorgen für noch intensivere und individuellere Erlebnisse.
In diesem Artikel erfährst du alles über die Technologie hinter dem Womanizer – und warum die Innovation längst nicht abgeschlossen ist.
Womanizer heute
Heute ist Womanizer Teil der international erfolgreichen Lovehoney Group und zählt zu den bekanntesten Marken im Bereich moderner Sexspielzeuge. Die innovativen Produkte sind mittlerweile in über 60 Ländern erhältlich – und haben die Art und Weise, wie Lust erlebt wird, weltweit geprägt. Hinter der Marke Womanizer steht ein Team, das mit viel Leidenschaft daran arbeiten, Sexualität neu zu denken – offener, selbstbestimmter und genussvoller. Dabei geht es nicht nur um Technologie, sondern auch um Aufklärung, Enttabuisierung und darum, Menschen dabei zu unterstützen, ihre eigenen Bedürfnisse besser kennenzulernen.
Womanizer steht heute für Innovation, Qualität und Selbstbestimmung – und entwickelt kontinuierlich neue Technologien, die Lust individueller, intuitiver und intensiver machen.
Kinostart in der Schweiz
Bestätigt ist aktuell der Kinostart am 6. Mai 2026 in der Romandie.
Fazit: Mehr als nur ein Film über ein Toy
Pour le Plaisir ist interessant, weil der Film gleich mehrere Ebenen zusammenbringt: eine Beziehungsgeschichte, eine Erfindungsgeschichte und einen gesellschaftlichen Perspektivwechsel auf weibliche Lust. Gerade weil der Stoff frei inspiriert ist, kann er emotionaler, pointierter und zugänglicher erzählen als eine klassische Chronik. Das macht ihn potenziell zu einem Film, der nicht nur unterhält, sondern Gespräche auslöst.
Und genau darin liegt seine Relevanz für Amorana und Womanizer: Der Film erzählt letztlich von einem kulturellen Wandel, der bis heute anhält. Weibliche Lust ist kein Randthema. Sie gehört in die Mitte der Gesellschaft – und manchmal eben auch auf die Kinoleinwand.
FAQ zum Film "Pour le Plaisir"
Im Film sind zwei Produkte der Marke zu sehen. Es handelt sich um den Womanizer Premium 2 in Blau und das andere in Bordeauxrot. Diese Bestseller der Marke sind zusammen mit dem gesamten Sortiment bei Amorana erhältlich.