Nachdem ich meiner Freundin den
C-Shape Vibrator von We-Vibe geschenkt hatte und gesehen habe, wie begeistert sie davon ist, war für mich klar: Da geht noch mehr. Nicht im Sinne von „noch stärker“, sondern im Sinne von „noch gemeinsamer“. So sind wir beim
We-Vibe Verge gelandet. Und ehrlich gesagt war ich anfangs neugierig, aber auch ein wenig skeptisch.
Penisringe klingen schnell nach rein funktionalem Gadget – der Verge ist aber deutlich mehr als das.
Erster Eindruck
Was sofort auffällt: Das Design ist durchdacht. Der Ring sitzt eng, aber nicht unangenehm. Das Silikon fühlt sich hochwertig und weich an, nichts drückt oder schneidet ein. Der kleine Vibrationsarm, der Richtung Damm zeigt, wirkt auf den ersten Blick unscheinbar – macht aber später den entscheidenden Unterschied. Genau dort entsteht eine zusätzliche, tiefe Stimulation, die man so vorher nicht kennt.
Das Zusammenspiel mit der C-Shape
Der eigentliche Gamechanger war für uns die Kombination. Meine Freundin trägt ihr C-Shape Toy ohnehin sehr gerne beim Sex. Als wir dann beide Toys gleichzeitig genutzt haben, hat sich die Dynamik komplett verändert. Was ich besonders spannend finde: Man merkt, dass beide Geräte aufeinander abgestimmt sind. Über die App kann man die Intensität anpassen oder dem Partner die Kontrolle überlassen. Dieses kleine Machtspiel – „Wer bestimmt gerade das Tempo?“ – bringt eine neue Energie ins Schlafzimmer. Während sie durch den C-Shape gleichzeitig innen und aussen stimuliert wird, spüre ich durch den Verge eine intensivere, tiefere Vibration. Diese überträgt sich beim Eindringen wieder auf sie. Man merkt also wirklich, dass es ein Kreislauf ist – nicht zwei getrennte Toys.
Wie es sich für mich anfühlt
Der Penisring sorgt spürbar für eine härtere und stabilere Erektion. Gleichzeitig fühlt sich der Orgasmus intensiver an, weil die Vibration am Damm durch den ganzen Körper zieht. Es ist kein oberflächliches Summen, sondern eher ein tiefes, vibrierendes Pulsieren. Anfangs ungewohnt – nach kurzer Zeit aber sehr reizvoll. Wichtig: Man sollte sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um die passende Intensität zu finden. Zu hoch eingestellt kann es fast zu viel sein. Wenn man aber den richtigen Modus gefunden hat, entsteht ein sehr harmonisches Zusammenspiel.
Unser Fazit
Was uns positiv überrascht hat: Beide
Toys sitzen stabil genug, dass man sich ganz normal bewegen kann. Kein Verrutschen, kein ständiges Nachjustieren. Gerade beim Stellungswechsel hatte ich zuerst Bedenken – völlig unbegründet. Es fühlt sich sogar eher „vollständiger“ an, weil mehr Kontaktfläche stimuliert wird.
Für uns war der Verge keine Spielerei, sondern tatsächlich eine Erweiterung unseres gemeinsamen Erlebnisses.
Er macht den Sex nicht künstlich, sondern intensiver. Vor allem fühlt es sich nicht einseitig an – beide profitieren spürbar davon. Wenn eine Partnerin bereits den C-Shape liebt, ist der Verge für mich wirklich die logische Ergänzung. Nicht als technisches Upgrade, sondern als Möglichkeit, das Vergnügen bewusster zu teilen.
Ich würde ihn Paaren empfehlen, die offen sind, gemeinsam zu experimentieren und Lust haben, ihre Dynamik weiterzuentwickeln. Für uns ist er mittlerweile ein fester Bestandteil geworden – nicht jedes Mal, aber immer dann, wenn wir es besonders intensiv möchten.